Krankenhaus-Informationssysteme: Warum modular gewinnt

Monolithische KIS sind im Krankenhaus-Alltag eine Bürde. Wir bauen modular — und unsere Erfahrung in mehreren Konzern-Häusern zeigt: das ist nicht nur eleganter, es ist überlebenswichtig.

Von robell

Krankenhaus-Informationssysteme (KIS) sind das Rückgrat der digitalen Patientenversorgung. Die etablierten Player liefern Monolithen: ein einziges System für Aufnahme, Pflege, Diagnostik, Abrechnung. Klingt nach Synergien — funktioniert in der Praxis schlecht.

Das Problem mit Monolithen

Wenn das KIS aussteigt, fällt der ganze Klinikbetrieb auf Papier zurück. Updates dauern Monate. Anpassungen an einzelne Stationen sind teuer und riskant. Und Compliance-Audits laufen über das gesamte System statt nur über die betroffenen Module.

Unser modularer Ansatz

Wir haben unser KIS-Stack komplett modular aufgebaut: Patientenaufnahme, restriktive Zugangssteuerung, Kontakt-Tracking, Besuchermanagement, SORMAS-Anbindung, elektronische Patientenakten-Sync — jedes Modul mit eigener API, eigenem Deployment-Zyklus, eigenen SLAs.

Vorteil: ein Konzern kann mit dem Besuchermanagement starten, Erfahrungen sammeln, dann das nächste Modul aktivieren. Kein Big-Bang-Rollout, kein Alles-oder-nichts. Und wenn ein Modul aussteigt, läuft der Rest weiter.

DSG + KDG out of the box

Jedes Modul ist DSGVO- UND KDG-konform (Kirchliches Datenschutzgesetz). Auftragsverarbeitungs-Verträge nach Art. 28 DSGVO bzw. § 29 KDG werden mit jedem Modul mitgeliefert. Datenhoheit bleibt beim Träger.

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